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Seminare2018-09-18T09:16:29+00:00

Seminare

„Es ist nicht genug, zu wissen – man muss es auch anwenden.“

Das wusste schon Johann Wolfgang von Goethe.

Besonders für die Konstruktion und Entwicklung trifft dieses Zitat immer wieder zu. Aus diesem Grunde haben wir für Sie besonders informative Seminare zu verschiedenen Konstruktions- und Qualitätsthemen konzipiert, die neben der erforderlichen Theorie immer auch ein hohes Maß an praxisorientiertem Wissen vermitteln – eine wichtige Voraussetzung, um Gelerntes auch in der Praxis anwenden zu können.

Unsere Seminarthemen

Welches sind die größtmöglichen Einzelteiltoleranzen die ich vergeben kann, um die Baugruppenfunktionen noch immer prozesssicher einhalten zu können? Welchen Einfluss hat der Montageprozess? Wie beschreibe ich die Toleranzabhängigkeiten mit Hilfe von Toleranzketten? Kann ich statistische Toleranzberechnungen auch ohne konkrete Prozessdaten ausführen und welche Berechnungsmethoden gibt es?

Diese und weitere Fragen stellen sich Entwickler, Konstrukteure, aber auch Mitarbeiter aus der Fertigung und dem Qualitätswesen immer wieder. Mit dem hier angebotenen Seminar sollen sie nun eine Antwort finden. Anhand von Fallbeispielen mit hohem Praxisbezug erklären erfahrene Ingenieure die Zusammenhänge. Nach dem Seminar verstehen Sie, was mit durchgängigen Bezugssystemen (zum Beispiel RPS) gemeint ist und welche wichtige Rolle sie für eine reproduzierbare Qualität haben. Sie erfahren, wie die Prozesskenngrößen Cp und Cpk ermittelt werden und welche Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen. Anhand von Fallstudien lernen Sie Toleranzketten aufzustellen, diese zu berechnen und die Ergebnisse zu interpretieren. Planen Sie, sich intensiver mit dem Thema Toleranzmanagement bzw. Toleranzberechnungen auseinanderzusetzen? Dann ist dieses Seminar die richtige Ergänzung für Sie.

Übersicht der Seminarinhalte

  • Zulässige Abweichungen, Fertigungskosten, Austauschbarkeit

  • Bezugssysteme

  • Tolerierungsgrundsätze (GPS – Tolerierungsgrundsätze und deren Bedeutung)

  • Maß- bzw. Toleranzketten

  • Arithmetische Toleranzanalysemethode

  • Nichtlineare Maßketten

  • Statistische Grundlagen zur Toleranzanalyse

  • Häufigkeitsverteilungen zur Toleranzanalyse

  • Prozessleistungs- und Prozessfähigkeitskenngrößen (DIN ISO 21747:2007)

  • Statistische Toleranzanalysemethoden

  • Statistische Schließmaßverteilung

  • Optimierungsszenarien zur Qualitätsverbesserung

  • Dokumentation der Toleranzanalysen

  • Prozessfähigkeit in der Praxis

Wie bestimme ich die Leistungsfähigkeit von Prozessen? Sind die Prozesse fähig und beherrscht? Wie muss ich vorliegende Messwerte auswerten, um Antworten auf solche oder ähnliche Fragen zu bekommen? Das Seminar wendet sich an alle, die nach praktisch umsetzbaren Lösungen für solche Fragen suchen. In diesem Themenkomlex hat die Statistik einen besonderen Stellenwert. Darum werden die notwendigen Grundlagen der Statistik erläutert. Darüber hinaus werden die unterschiedlichen Verteilungsfunktionen erörtert und herausgearbeitet, in welcher Beziehung sie zu den Prozesszeitmodellen (DIN ISO 22514) und Auswertemethoden für den Prozessfähigkeitsindex Cp und dem kleinsten Prozessfähigkeitsindex Cpk stehen. Lernen Sie in diesem Seminar, wie Sie den richtigen Blick auf Ihre Prozessdaten und die Fähigkeit Ihrer Prozesse bekommen.

Übersicht der Seminarinhalte

  • Grundlagen des Tolerierens

  • GPS – Tolerierungsgrundsätze und deren Bedeutung

  • Zulässige Abweichungen, Fertigungskosten, Austauschbarkeit

  • Statistische Grundlagen zur Toleranzanalyse

  • Erläuterung und Anwendung von Mittelwert, Standardabweichung und Varianz

  • Anwendung der standardisierten Normalverteilung

  • Berechnung von Quantilen (Grenzwerte in s-Einheiten)

  • Zufallsstreu- und Vertrauensbereich

  • Häufigkeitsverteilungen zur Toleranzanalyse

  • Einflussgrößen auf die Ausprägung von Fertigungsverteilungen

  • Qualitätsregelkarten

  • Prozessleistungs- und Prozessfähigkeitskenngrößen (DIN ISO 21747:2007)

  • Erläuterung und Anwendung der Prozessleistungs- und Prozessfähigkeitskenngrößen (Cp und Cpk)

  • Statistische Toleranzanalysemethoden

simTOL bietet vielfältige Funktionen und Möglichkeiten für statistische Toleranzberechnungen. Mit dem sehr praxisorientierten Anwendertraining sollen diese vorgestellt und basierend auf Praxisbeispielen von den Teilnehmern in der Anwendung trainiert werden. Ergänzend wird notwendiges Methodenwissen, wie das Aufstellen von Toleranzketten, die Zuordnung der richtigen Fertigungsverteilungen, die Interpretation von Ergebnissen sowie deren Optimierung im Rahmen des Anwendertrainings geschult. Mit dem simTOL-Anwendertraining bekommt der Teilnehmer alles vermittelt, um simTOL sicher und effizient in der täglichen Arbeit einsetzen zu können.

Übersicht der Trainingsinhalte

  • Allgemeines zur Toleranzanalyse

  • Aufstellen linearer und nichtlinearer Maßketten

  • Erläuterung der Berechnungsparameter

  • Eingabe von Maßketten in simTOL

    • Arbeiten mit dem Basis-Modul

    • Arbeiten mit dem Projektmodul

    • Arbeiten mit dem Temperaturmodul

  • Berechnung von Maßketten

  • Integration von Messwerten in Toleranzberechnungen

  • Interpretation der Berechnungsergebnisse

  • Erstellung von Dokumentationen

  • Arbeiten mit der Excel-Schnittstelle (sofern erworben)

  • Form und Lage für Konstruktion, Messtechnik und Fertigung

Normkonforme, vollständige und eindeutige Zeichnungen sind nicht erst mit der Einführung der Geometrische Produktspezifikationen (GPS) das Ziel eines jeden Entwicklers und Konstrukteurs. Das Seminar richtet sich an alle Mitarbeiter aus der Entwicklung und Konstruktion, der Fertigung sowie des Qualitätswesens, die die Zusammenhänge  zwischen der Zeichnungserstellung, der Teilefertigung und der Qualitätssicherung verstehen wollen. Die zum Beispiel erfahren möchten, wie sich durch den richtigen Einsatz von Maximum-Material-Bedingungen (MMC) der Aufwand in der Qualitätssicherung erheblich reduzieren lässt. Oder was es bedeutet, als Tolerierungsgrundsatz das Hüllprinzip, alternativ das Unabhängigkeitsprinzip zu wählen.

Anhand von praxisnahen Fallbeispielen, vermittelt durch erfahrene Ingenieure/innen, wird aktuelles Wissen an die Teilenehmer übergeben, so dass sie dieses in Ihrer täglichen Arbeit einsetzen können.

Übersicht der Seminarinhalte

  • Grundlagen des Tolerierens

  • Bezüge, Bezugselemente und Bezugssysteme (DIN EN ISO 5459)

  • Form- und Lagetoleranzen (DIN EN ISO 1101)

  • Allgemeintoleranzen (DIN ISO 2768 Teil 1 und Teil 2)

  • Geometrische Produktspezifikation (DIN EN ISO 8015)

  • Maximum-Material-Bedingung (DIN EN ISO 2692)

  • Minimum-Material-Bedingung (DIN EN ISO 2692)

  • Reziprozitätsbedingung (DIN EN ISO 2692)

  • Oberflächentoleranzen

  • US-amerikanische Norm: ASME Y 14.5-2009

  • Toleranzketten

  • Einführung in die Finite-Element-Berechnung und Ergebnsinterpretation

Was genau ist die Finite-Element-Methode und wo kann sie eingesetzt werden? Wie ist die entsprechende Vorgehensweise? Welche Voraussetzungen müssen für einen erfolgreichen Einsatz gegeben sein? Und welche Ergebnisse kann man erwarten?

In dem Seminar „Einführung in die Finite-Element-Berechnung und Ergebnisinterpretation“ werden die theoretischen Grundlagen der Finite-Element-Berechnung in einer praxisnahen Form erläutert. Darauf aufbauend werden Kenntnisse der Modellbildung vermittelt – von der CAD-Geometrie über die Betriebsanforderungen bis hin zum Berechnungsmodell.
Die Schulung gibt Technikern, Konstrukteuren und Projektleitern eine systematische Einführung in das Themengebiet der Finite-Element-Berechnung und bietet Entscheidern einen Überblick über Potenziale, erforderliche Arbeitsschritte, Aufwände, Chancen und Risiken.

Übersicht der Seminarinhalte

  • Wo kann die Finite-Element-Methode eingesetzt werden?

  • Vorgehensweise der Finiten-Element-Methode.

  • Welche Voraussetzungen müssen für einen erfolgreichen Einsatz gegeben sein?

  • Welches ist das geeignete Tool? – Expresstool vs. Expertentool?

  • Welche Ergebnisse kann ich erwarten?

  • Ist mein Berechnungsergebnis plausibel oder liegt ein Fehler vor? – Plausibilitätsbeurteilung.

  • Was beeinflusst die Genauigkeit der Ergebnisse?

  • Was Berechnungsergebnis liegt vor und jetzt? – Von der FEM zum Nachweis.

    Wie sicher ist meine Konstruktion? – Sicherheitskonzepte und deren Reserven.

  • Finite-Elemente-Methode – Ein Spaziergang durch die Theorie

Im Seminar soll an einem Beispiel mit zwei Elementen die Methode der Finiten-Elemente erläutert werden. In dem Beispiel geht es nicht darum, Vernetzungsalgorithmen, Strukturelemente, dynamische Problemstellungen, Kontakt etc. vorzustellen, sondern die Methode der Finiten-Elemente im Kontext großer Deformationen zu darzustellen.

Hierzu wird zunächst auf die kontinuumsmechanischen Grundgleichungen, insbesondere die Bedeutung des Deformationsgradienten, sowie von Verzerrungsmaßen eingegangen. Danach wird für einzelne Materialmodelle die Formulierung für große Deformationen gezeigt.

Schließlich erfolgt die FE-Formulierung basierend auf den Bilanzgleichungen und der räumlichen Diskretisierung. Hierzu wird auch auf die dazu erforderlichen Variationsprinzipien und Linearisierungen eingegangen.

Das besondere am Seminar ist, dass die komplexen kontinuumsmechanischen Zusammenhänge am konkreten „Handrechenbeispiel“ erläutert und damit gut nachvollziehbar werden. Damit trifft es die Lücke zwischen überblickartigen Veranstaltungen einerseits, die kein tieferes Verständnis über die Methode liefern und wissenschaftlichen Veröffentlichungen auf der anderen Seite, die oft sehr schwer nachvollzogen werden können.

Das im Seminar gewonnene Wissen hilft dabei, Ausgabegrößen kommerzieller Finite-Elemente-Programme zu verstehen. Genannt seien hier die Stichworte: Elementergebnisse, Knotenergebnisse, Ergebnisse an den Gaußpunkten, Logarithmische Dehnungsmaße etc.

Mit unserem Angebot wenden wir uns daher insbesondere an Ingenieure, Techniker und Mitarbeiter aus der Fertigung, dem Prüf- und Qualitätswesen, dem Maschinenbau, den Branchen Automotive und Aerospace, der Medizintechnik sowie angrenzenden Gebieten.

Bei unseren Seminaren legen wir größten Wert auf die Qualität der Inhalte sowie einen starken Praxisbezug. Die Theorievermittlung erfolgt durch Arbeitsunterlagen, Fallstudien aus der Praxis, Berechnungen von Beispielen und Diskussionen. Die entsprechenden Schulungsunterlagen und Manuskripte werden von uns gestellt. Darüber hinaus übernehmen wir die komplette Organisation.

HIER FINDEN SIE ALLE SEMINARTERMINE
VORTEILE
  • Optimaler Praxisbezug
  • Individuelle Inhalte
  • Passende Seminarformate
REFERENZEN
  • Audi AG
  • B. Braun Melsungen AG
  • BPW Bergische Achsen KG
  • Continental Teves AG & Co. oHG
  • Drägerwerk AG & Co. KGaA
  • Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG
  • HBPO GmbH
  • Robert Bosch GmbH
  • Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
  • u.v.m
KONTAKT

Ihr Ansprechpartner im Bereich Seminare ist Herr Dipl.-Ing. Mirco Simunovic

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UNSER DIENSTLEISTUNGSSPEKTRUM IM ÜBERBLICK

  • Seminarangebote

    • Toleranzmanagement – Statistische Toleranzanalysen in der Produktentwicklung

    • Prozessfähigkeit in der Praxis

    • simTOL-Anwendertraining

    • Form und Lage für Konstruktion, Messtechnik und Fertigung

    • Einführung in die Finite-Element-Berechnung und Ergebnsinterpretation

    • Finite-Elemente-Methode – Ein Spaziergang durch die Theorie

  • Kundenspezifische Seminarinhalte

    • Individuelle Zusammenstellungen der Inhalte

    • Integration kundenspezifischer Inhalte

  • Flexible Seminarformate

    • Inhouse-Veranstaltungen (in Ihrem Haus)

    • Turnusmäßig Seminare bei casim (in Kassel oder Ingolstadt)

  • Workshops

    • Bearbeitung konkreter Fallstudien

    • Lesson Learned

„Ich habe gelernt, mit welchen Werkzeugen ich Toleranzangaben in der Produktentstehungsphase gut ermitteln kann und somit bereits in einer frühen Phase belastbare Aussagen über die Erreichbarkeit von geforderten Qualitätszielen zu treffen. Zudem wurde gezeigt, wie diese Qualitätsziele später überwacht und eingehalten werden können. Sehr gutes, praxisnahes Seminar.“

Dipl.-Ing. Sebastian Mandla, Technische Projektleitung, MT.DERM GmbH

„Danke, war sehr informativ und die Atmosphäre war sehr angenehm.“

 

Opel Adam GmbH

Haben Sie noch Fragen oder möchten Sie sich persönlich beraten lassen?

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Dipl.-Ing. Mirco Simunovic

Ansprechpartner im Bereich Seminare

Tel. (0561) 87997-0

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