Zum Seminar

Die Aufgabe des Toleranzmanagements ist es, Impulse über bestehende Risiken und kritische Einflussgrößen hinsichtlich angestrebter Qualitätsziele aufzunehmen und systematisch mit Hilfe von statistischen Toleranzberechnungen zu analysieren. Daraus entstehende Toleranzmodelle werden entlang des Produktentstehungsprozesses (PEP) immer weiter detailliert. So wird es möglich, schon früh im PEP belastbare Aussagen darüber zu bekommen, ob eine angestrebte Baugruppenqualität prozesssicher erreicht wird und welche Anforderungen die Einzelteile als auch die Montage für die Zielerreichung erfüllen müssen.

Als Teilnehmer des Seminars lernen Sie die einzelnen Schritte des Toleranzmanagements kennen. Es wird detailliert darauf eingegangen, was mit prozesssicherer Qualität ausgedrückt wird.

Es werden die Beziehungen zwischen durchgängigen Bezugssystemen und den daraus resultierenden geometrischen Wirkungen von Toleranzen aufgezeigt. Anhand praktischer Übungen werden Toleranzketten aufgestellt und erläutert. Anschließend werden Berechnungs-methoden zur statistischen Toleranz-berechnung angewendet.

Seminarziele

  • Toleranzzusammenhänge verstehen
  • Frühzeitiges Erkennen von Risikofaktoren
  • Fehler- und Kostenvermeidung
  • Qualität präventiv absichern

   Mit Teilnahmezertifikat!

NÄCHSTE TERMINE

   10. –  11. März 2020

   Kassel

   13. –  14. Oktober 2020

   Ingolstadt/Kösching

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Ihr Ansprechpartner im Bereich Seminare ist

Herr Dipl.-Ing. Dietmar Arndt

 Telefon casim   (0561) 87997-0

 E-Mail casim, eMail, Email, E-Mail-Adresse, E-Mailadresse   vertrieb@casim.de

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Top Themen

  • Bezugssysteme (RPS) vergeben

  • Toleranzketten aufstellen

  • Methoden zur statistischen Toleranzberechnung kennenlernen

  • Prozesskennwerte ermitteln und verstehen

Seminarinhalte

Erfahren und lernen Sie durch Vortrag und praktischen Übungen zu folgenden Inhalten mehr:

Toleranz-Kosten-Funktion

  • Vollständige und unvollständige Austauschbarkeit

Toleranzketten, Bezugssysteme

  • Direkte Funktionsmaße und Q-Merkmale
  • Definition linearer und nichtlinearer Maßketten
  • 3-2-1 Regel (Referenzpunktsystematik)
  • Durchgängigkeit von Bezugssystemen

Arithmetische Toleranzanalysemethoden

  • Methoden und Vorgehensweisen
  • Form- und Lagetoleranzen in Maßketten

GPS-Tolerierungsgrundsätze und deren Bedeutung

  • Hüllprinzip
  • Unabhängigkeitsprinzip (ISO 8015)
  • DIN EN ISO 14405 (Teil 1 und 2)

Grundlagen der Statistik

  • Bedeutung und Anwendung Mittelwert, Varianz und Standardabweichung
  • Ermittlung von Streubereichsgrenzen (Quantilen)
  • Interpretation der Gaußschen Normalverteilung

Fertigungsverteilungen & Prozesszeitmodelle

  • Prozesszeitmodelle nach DIN ISO 22514

Qualitätsfähigkeitskenngrößen

  • Maschinenfähigkeit Cm
  • Vorläufige Prozessfähigkeit Pp
  • Prozessfähigkeit Cp
  • Ermittlung der Kennwerte nach DIN ISO 22514 und deren Interpretationen

Statistische Toleranzanalysemethoden

  • Statistische Toleranzanalyse nach vormals DIN 7186
  • Lösungsverfahren zur Ermittlung der statistischen Schließmaßtoleranz

Nichtlineare Maßketten   

  • Ermittlung von Linearitätskoeffizienten
  • Berechnung nichtlinearer Maßketten

Prozesssicherheit von Qualitätsmerkmalen

  • Lösungsansätze zur Optimierung der Prozesssicherheit von Baugruppenfunktionen (von Qualitätsmerkmalen)

Manuskript

Jeder Seminarteilnehmer erhält ein begleitendes Manuskript zum Nachschlagen und späteren Selbststudium.

Zielgruppe

Das Seminar „ToleranzmanagementStatistische Tolerierung im Entwicklungsprozess“ richtet sich an:

  • Techniker
  • Entwickler
  • Konstrukteure
  • Mitarbeiter aus der Fertigung, dem Prüf- und Qualitätswesen
  • Mitarbeiter aus dem betrieblichen Ausbildungswesen

Print-Version

Seminarleitung

Dr.-Ing. Frank Mannewitz, Geschäftsführer casim GmbH und Co. KG, Kassel

Dr.-Ing. Frank Mannewitz, Jahrgang 1961, studierte nach einer Betriebsschlosserlehre Maschinenbau an der Universität Kassel, an der er 1997 auch promovierte. Sein damaliges Forschungsthema galt der prozessfähigen Tolerierung von Bauteilen und Baugruppen im Informationsverbund zwischen CAD und CAQ. Er ist seit nunmehr über 25 Jahren im Themengebiet der statistischen Toleranzberechnung aktiv. Seit 1995 ist er Geschäftsführer der casim Ingenieurleistungen GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Kassel.

Dipl.-Ing. Ina Mildner

Frau Dipl.-Ing. Ina Mildner studierte an der Universität Kassel Ma-schinenbau und war dort anschließend am Institut für Werkstoffkunde als wissenschaftliche Mitar-beiterin tätig. Seit 2000 ist Frau Mildner bei casim Ingenieurleistungen beschäftigt und leitet dort umfangreiche Toleranzmanagementprojekte für Kunden aus unterschiedlichsten Branchen. Ergänzt wird Ihre fachliche Kompetenz durch Ihre Tätigkeit als FMEA-Moderatorin.

Die Seminare werden von beiden Referenten im Wechsel geleitet.

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„Ich habe gelernt, mit welchen Werkzeugen ich Toleranzangaben in der Produktentstehungsphase gut ermitteln kann und somit bereits in einer frühen Phase belastbare Aussagen über die Erreichbarkeit von geforderten Qualitätszielen zu treffen. Zudem wurde gezeigt, wie diese Qualitätsziele später überwacht und eingehalten werden können. Sehr gutes, praxisnahes Seminar.“

Dipl.-Ing. Sebastian Mandla, Technische Projektleitung, MT.DERM GmbH

„Danke, war sehr informativ und die Atmosphäre war sehr angenehm.“

 

Opel Adam GmbH

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