Zum Seminar

Wie bestimme ich die Leistungsfähigkeit von Prozessen? Sind die Prozesse fähig und beherrscht? Wie muss ich vorliegende Messwerte auswerten, um Antworten auf solche oder ähnliche Fragen zu bekommen?

Das Seminar wendet sich an alle, die nach praktisch umsetzbaren Lösungen für solche Fragen suchen. In diesem Themenkomplex hat die Statistik einen besonderen Stellenwert. Darum werden die notwendigen Grundlagen der Statistik erläutert. Darüber hinaus werden die unterschiedlichen Verteilungsfunktionen erörtert und herausgearbeitet, in welcher Beziehung sie zu den Prozesszeitmodellen (DIN ISO 22514) und Auswertemethoden für den Prozessfähigkeitsindex Cp und dem kleinsten Prozessfähigkeitsindex Cpk stehen.

Lernen Sie in diesem Seminar, wie Sie den richtigen Blick auf Ihre Prozessdaten und die Fähigkeit Ihrer Prozesse bekommen.

Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Seminarziele

  • Methoden kennenlernen
  • Prozesskennwerte ermitteln können
  • Maschinen- und Prozessfähigkeitsbeurteilungen verstehen
  • Fehlinterpretationen vermeiden

   Mit Teilnahmezertifikat!

NÄCHSTE TERMINE

   17. März 2020

   Kassel

   15. Oktober 2020

   Ingolstadt/Kösching

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Ihr Ansprechpartner im Bereich Seminare ist

Herr Dipl.-Ing. Dietmar Arndt

 Telefon casim   (0561) 87997-0

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Top Themen

  • Prozesszeitmodelle und ihre Bedeutung

  • Statistische Grundlagen

  • Prozesskennwerte ermitteln

  • Prozessleistungs- und Prozessfähigkeitskenngrößen interpretieren

Seminarinhalte

Erfahren und lernen Sie durch Vortrag und praktischen Übungen zu folgenden Inhalten mehr:

Grundlagen des Tolerierens

  • Nennmaß, Abmaße und Toleranz
  • Maß-, Form- und Lageabweichungen
  • GPS – Tolerierungsgrundsätze und deren Bedeutung (DIN EN ISO 14405-2:2012-03)

Zulässige Abweichungen, Fertigungskosten, Austauschbarkeit

  • Zufallsbedingte und systematische Prozessabweichungen
  • Toleranz-Kosten-Funktion
  • Vollständige und unvollständige Austauschbarkeit

Grundlagen der Statistik

  • Bedeutung und Anwendung Mittelwert, Varianz und Standardabweichung
  • Anwendung der standardisierten Normalverteilung
  • Ermittlung von Streubereichsgrenzen (Quantilen)
  • Zufallsstreu- und Vertrauensbereich

Häufigkeitsverteilungen zur Toleranzanalyse

  • Erläuterung verschiedener Wahrscheinlichkeitsdichtefunktionen, wie beispielsweise Normalverteilung, Misch- und Betragsverteilungen erster und zweiter Art
  • Einflussgrößen auf die Ausprägung von Fertigungsverteilungen

Qualitätsregelkarten

  • Überwachung und Regelung von Fertigungsprozessen
  • Führen und Interpretieren von Qualitätsregelkarten
  • Warn- und Eingriffsgrenzen

Prozessleistungs- und Prozessfähigkeitskenngrößen (DIN ISO 22514)

  • Notwendigkeit und Bedeutung statistischer Tests, z.B. Ausreißertest
  • Erläuterung der verschiedenen Prozesszeitmodelle
  • Erläuterung und Anwendung der Prozessleistungs- und Prozessfähigkeitskenngrößen (Cp und Cpk)

Prozesssicherheit von Qualitätsmerkmalen

  • Lösungsansätze zur Optimierung der Prozesssicherheit von Baugruppenfunktionen (von Qualitätsmerkmalen)

Manuskript

Jeder Seminarteilnehmer erhält ein begleitendes Manuskript zum Nachschlagen und späteren Selbststudium.

Zielgruppe

Das Seminar „Prozessfähigkeit in der Praxis “ richtet sich an:

  • Techniker
  • Entwickler
  • Konstrukteure
  • Mitarbeiter aus der Fertigung, dem Prüf- und Qualitätswesen

Print-Version

Seminarleitung

Dr.-Ing. Frank Mannewitz, Geschäftsführer casim GmbH und Co. KG, Kassel

Dr.-Ing. Frank Mannewitz, Jahrgang 1961, studierte nach einer Betriebsschlosserlehre Maschinenbau an der Universität Kassel, an der er 1997 auch promovierte. Sein damaliges Forschungsthema galt der prozessfähigen Tolerierung von Bauteilen und Baugruppen im Informationsverbund zwischen CAD und CAQ. Er ist seit nunmehr über 25 Jahren im Themengebiet der statistischen Toleranzberechnung aktiv. Seit 1995 ist er Geschäftsführer der casim Ingenieurleistungen GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Kassel.

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„Ich habe gelernt, mit welchen Werkzeugen ich Toleranzangaben in der Produktentstehungsphase gut ermitteln kann und somit bereits in einer frühen Phase belastbare Aussagen über die Erreichbarkeit von geforderten Qualitätszielen zu treffen. Zudem wurde gezeigt, wie diese Qualitätsziele später überwacht und eingehalten werden können. Sehr gutes, praxisnahes Seminar.“

Dipl.-Ing. Sebastian Mandla, Technische Projektleitung, MT.DERM GmbH

„Danke, war sehr informativ und die Atmosphäre war sehr angenehm.“

 

Opel Adam GmbH

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