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In den letzten zwei Jahrzehnten hat die Berechnung von Toleranzauswirkungen stetig an Bedeutung gewonnen. Immer mehr setzt sich hierbei der alternative Berechnungsansatz der statistischen Toleranzanalyse durch.

Vor dem Hintergrund steigender Qualitätsanforderungen an technische Produkte, kürzerer Entwicklungszyklen sowie paralleler Entwicklungsprozesse wird es zunehmend wichtiger, frühzeitig eine Aussage über kritische Einflüsse und Risiken in den Baugruppenfunktionen zu erhalten, um eine eventuelle Fehlerbeseitigung möglichst kostenneutral zu gestalten. Eine Methode neben den bereits etablierten Simulationsverfahren in der Entwicklung und Konstruktion ist die statistische Toleranzberechnung.

Das Seminar „Toleranzmanagement – Statistische Toleranzanalysen in der Produktentwicklung“ gibt Ingenieuren, Technikern, Technischen Produktdesignern und Studenten eine systematische Einführung in das Themengebiet der statistischen Toleranzberechnung.

Hier können Sie sich das Informationsblatt zu den Seminarinhalten als PDF herunterladen.

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Inhalte des Seminars

  • Toleranz-Kosten-Funktion
    – Vollständige und unvollständige Austauschbarkeit
  • Toleranzketten, Bezugssysteme
    – Definition linearer und nichtlinearer Maßketten
    – Direkte Funktionsmaße und Q-Merkmale
    – 3-2-1 Regel (Referenzpunktsystematik)
    – Durchgängigkeit von Bezugssystemen
  • Arithmetische Toleranzanalysemethoden
    – Methoden und Vorgehensweisen
    – Form- und Lagetoleranzen in einer Maßkette
  • GPS-Tolerierungsgrundsätze und deren Bedeutung:
    – DIN EN ISO 14405-2:2012-03
  • Grundlagen der Statistik
  • Fertigungsverteilungen, Prozesszeitmodelle
    – Prozesszeitmodelle nach DIN ISO 21747
  • Qualitätsfähigkeitskenngrößen
    – Unterschiede Maschinenfähigkeit Cm, vorläufige Prozessfähigkeit Pp und Prozessfähigkeit Cp sowie deren Kennwerte nach DIN ISO 21747
  • Statistische Toleranzanalysemethoden
    – Statistische Toleranzanalyse nach vormals DIN 7186
    – Lösungsverfahren zur Ermittlung der statistischen Schließmaßtoleranz
  • Nicht lineare Maßketten
    – Ermittlung von Linearitätskoeffizienten
    – Berechnung nichtlinearer Maßketten
  • Prozesssicherheit von Qualitätsmerkmalen
    – Lösungsansätze zur Optimierung der Prozesssicherheit von Baugruppenfunktionen (Q-Merkmale)

Weitere Informationen

Methoden
Theorievermittlung durch Arbeitsunterlagen, Fallstudien aus der Praxis, Berechnungen von Übungsbeispielen und Diskussion.

Zielgruppe
Techniker, Konstrukteure sowie Mitarbeiter aus der Fertigung, dem Prüf- und Qualitätswesen, dem Maschinenbau, dem Automotive- und Aerospacebereich sowie angrenzenden Gebieten.

Allgemeines

  • Seminardauer: 2 Tage
  • Veranstaltunsgort:
    – Inhouse (bei Ihnen vor Ort, Termine nach Vereinbarung)
    – casim-Standorte Kassel und Ingolstadt (turnusmäßige Termine)
  • Schulungsunterlagen/-skripte werden gestellt
  • Optional: Integration firmenspezifischer Inhalte und Fragestellungen

Ihr Ansprechpartner im Bereich Seminare

Herr Dipl.-Ing. Dietmar Arndt

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