Exit

Steigende Qualitätsanforderungen und die Internationalisierung erfordern heutzutage ein Umdenken. Durch Outsourcing und Globalisierung muss weltweit gefertigt werden können und eine Zeichnung daher so eindeutig toleriert sein, dass sie dem internationalen Standard entspricht.

Nach dem heutigen Stand der Technik erfordert die vollständige und eindeutige Tolerierung eines Bauteils die Beherrschung des komplexen Systems der Geometrischen Produktspezifikation (GPS). Es gilt als umfassendes Regelwerk zur Kommunikation, mit dem die an ein Produkt gestellten funktionalen geometrischen Anforderungen exakt beschrieben werden. Neben den altbekannten Maßelementen spielen hierbei zunehmend auch Form- und Lagebeschreibungen eine wichtige Rolle, denn erst dadurch ist eine eindeutige Spezifikation möglich.

Dies erfordert allerdings eine intensive Auseinandersetzung mit den neuen Normen. Da das Wissen hierzu in der öffentlichen Ausbildung jedoch kaum vermittelt wird, ist eine betriebliche Weiterbildung nötig.

Unser Seminar „Form und Lage für Konstruktion, Messtechnik und Fertigung“ fördert das Know-how auf diesem Gebiet und bietet dank seiner Verknüpfung von Theorie und Praxis den idealen Einstieg in die Thematik.

Hier können Sie sich das Informationsblatt zu den Seminarinhalten als PDF herunterladen.

Sie haben Fragen? Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf und lassen Sie sich beraten.

Inhalte des Seminars

  • Funktions- und prozessgerechteToleranzauslegung
  • Entstehung von Form- und Lageabweichungen
  • Grundlagen des Tolerierens
    – Maß- und Toleranzbegriffe
    – Maßtoleranzsysteme
    – Spiel-, Übergangs- und Presspassungen nach DIN ISO 286 T1
  • GPS-Tolerierungsgrundsätze und deren Bedeutung:
    – DIN EN ISO 14405-2:2012-03
  • Form- und Lagetoleranzen nach DIN ISO 1101
    – Toleranzarten und deren Bezeichnungen
    – Symbole der Form- und Lagetoleranzen
    – Toleranzzonen
    – Minimum-Bedingung
    – Bezüge und Bezugssysteme nach DIN ISO 5459
    – Bilden von Bezügen
  • Allgemeintoleranzen nach ISO 2768 T1/T2
    – Allgemeintoleranzen für Längen- und Winkelmaße
    – Allgemeintoleranzen für Form- und Lage
  • Maximum-Material-Bedingung nach DIN ISO 2692
  • Minimum-Material-Bedingung
  • Norm: ASME Y 14.5M-1994
    – Unterschiede zur DIN ISO 1101

Weitere Informationen

Methoden
Theorievermittlung durch Arbeitsunterlagen, Fallstudien aus der Praxis, Berechnungen von Übungsbeispielen und Diskussion.

Zielgruppe
Techniker, Konstrukteure sowie Mitarbeiter aus der Fertigung, dem Prüf- und Qualitätswesen, dem Maschinenbau, dem Automotive- und Aerospacebereich sowie angrenzenden Gebieten.

Allgemeines

  • Seminardauer: 2 Tage
  • Veranstaltunsgort:
    – Inhouse (bei Ihnen vor Ort, Termine nach Vereinbarung)
    – casim-Standorte Kassel und Ingolstadt (turnusmäßige Termine)
  • Schulungsunterlagen/-skripte werden gestellt
  • Optional: Integration firmenspezifischer Inhalte und Fragestellungen

Ihr Ansprechpartner im Bereich Seminare

Herr Dipl.-Ing. Dietmar Arndt

Close
Go top